Low Energy Neurofeedback
Low Energy Neurofeedback (LENS) gehört zu den Neurofeedbacksystemen.
Es ist ein Biofeedback, das direkt mit dem Gehirn arbeitet. Es gibt dem Gehirn auf Grund der gemessenen Hirnwellen spezifische und individuelle Rückmeldungen. Minimale und ganz kleine Radiowellen geben so über die gleichen Elektroden, welche die Gehirnaktivität messen, dem Gehirn Feedback.
So wird auf die Hirnwellen Einfluss genommen und die Funktionalität des Gehirns normalisiert sich. Diese zugeführte Energie ist tausend Mal kleiner als bei einem Handy. Es ist nicht die Energie selber, welche Neurofeedback so wirksam macht, sondern die Information, die sie enthält. Neurofeedback scheint dem Gehirn mehr Flexibilität und Balance zu geben.
Der Wirkungsbereich ist sehr weit und hat sich bei verschiedensten Personen mit Beeinträchtigung des zentralen Nervensystems als äusserst effektiv und hilfreich erwiesen, z.B. bei Migräne, Kopfverletzungen wie Schleudertrauma, ADHS, Depressionen, Schlafproblemen, Angstzuständen und Posttraumatischer Symptomatik. Häufig stellt sich der Erfolg nach 4-5 Sitzungen ein. Insgesamt werden oft nur 14-20 Sitzungen benötigt, um Gehirnfunktionen langfristig zu verändern. Die Programme laufen automatisch, werden jedoch vom Therapeuten der Sensitivität und Verträglichkeit des Klienten oder der Klientin laufend angepasst. Low Energy Neurofeedback bietet verschiedene Vorteile gegenüber dem traditionellen EEG Neurofeedback. Die Sitzungen sind kürzer und Klienten müssen sich nicht um das Feedback kümmern oder konzentriert und motiviert sein, da die Wirkungsweise von diesem System nicht wie sonst beim Neurofeedback auf dem operanten Konditionieren mit Belohnen beruht. Bei empfindlichen Menschen ist es möglich, dass sie nach der Behandlung für kurze Zeit müde und energielos werden oder aufgedreht und irritiert sind.
Weitere Informationen auch bei www.Ochslabs.com (englisch).
Neuromuskuläre Therapie (NMT)
Die NMT ist eine Weichgewebetechnik. Das myofasciale System (Muskeln, Sehnen, Fascien) beeinflusst nicht nur die Funktion eines Gelenkes sondern auch in entscheidender Weise die Nervenleitungen und Blutzirkulation.
Dysfunktionen der Weichgewebe zählen zu den Hauptschmerzquellen des Körpers.
Gewebe, die über einen längeren Zeitraum unter "Stress" stehen, geraten in eine Dysbalance ihrer Funktion und verändern ihre Struktur, sie verhärten, werden ischämisch und schmerzhaft. Darüberhinaus bilden sich sogenannte "Triggerpunkte", die Schmerzen in andere Körperteile projizieren, d.h., daß Schmerzort und Schmerzpunkt häufig nicht identisch sind. Schmerzforscher schreiben, daß kaum ein chronischer Schmerzzustand besteht, an dem nicht auch myofasciale Triggerpunkte beteiligt sind. In vielen Fällen seien sogar Triggerpunkte die Hauptfaktoren zur Aufrechterhaltung des Schmerzes.
Organische Erkrankungen, Gelenkblockierungen, sowie psychische Belastungen können ebenfalls zu reflektorischen Schmerzen sowie zu muskulärem Hypertonus führen, wobei sich die muskuläre Dysbalance oft verselbständigt und unabhängig von den auslösenden Faktoren für Probleme sorgt. Die Mobilisierung der Gelenke ist daher bei Patienten mit chronischen Beschwerden nicht ausreichend.
Die NMT umfaßt verschiedene Techniken der Trigger- und Myofascialbehandlung, die beeindruckend rasch zu Gewebeentspannung und Schmerzabbau führen. Sie zielt darüber hinaus auf eine Normalisierung der Weichgewebestruktur, dadurch auf eine Verbesserung der Nervenfunktion, der Blutzirkulation sowie der Gelenkfunktion. Eine Optimierung der Haltung wird angestrebt. Es wird nicht einfach nur dort behandelt, wo es weh tut, sondern dort, wo Palpation und Haltungsanalyse die Dysfunktionen aufzeigt. Mit speziellen Massagegriffen wird an den Triggerpunkten sowie an der verspannten Muskulatur gearbeitet. Durch die manuelle Anwendung spezifischer Druck- und Gleittechniken zur Diagnose und Therapie von Weichgewebe-Dysfunktionen kommt es sehr schnell zur Gewebeentspannung und zum Schmerzabbau. Die Neuromuskuläre Therapie erreicht auch die Muskulatur, die herkömmlichen Therapien nicht zugänglich ist.
Neuromuskuläre Therapie ist für Menschen mit
- Rückenschmerzen
- Halswirbelsäulenproblemen
- Tinnitus
- Schulter-Arm-Syndrom
- Unfallfolgen, zum Beispiel Schleudertrauma
- Ischialgien
- Bandscheibenproblemen
- Tennisellenbogen
- Kiefergelenkproblemen
- nächtlichem Zähneknirschen
- Sportverletzungen (Überlastungen)
- Hüftgelenkarthrosen
- Haltungsfehlern
- Skoliosen
- Kopfschmerzen
- Migräne u.v.m.


